(C) Evgenia Rieger Photography

Wieder einmal stand bei mir die Hellweek am Programm. Hellweek bedeutet, man hat 7 Trainings an 7 aufeinanderfolgenden Tagen zu absolvieren. Es ist äußerst anstrengend jeden Tag voll gas zu geben, aber es stärkt Körper, Geist und vor allem den Durchhaltewillen. Wenn man das siebente Training erledigt hat ist es ein unbeschreibliches Gefühl. Soweit bin ich aber jetzt noch nicht. Das ist ein mitwachsender Artikel, nach jedem Workouttag ergänze ich ihn um das aktuelle Workout. 🙂 Jedes Training beginnt mit einer zirka 7 Minuten langen Aufwärmphase, dann folgt das beschriebene Workout und danach kommt noch eine 6 Minuten lange Phase mit Cooldown und Dehnungsübungen. Also, los geht’s.

Tag 1: AMAZONA

Dieses Workout geht extrem auf die Beine. Ich mag eigentlich Beinworkouts und damit finde ich das als Start in die Hellweek super. Ich konnte das Workout in 13 Minuten 5 Sekunden absolvieren. Die Beine brannten danach fürchterlich, aber es war genial. Nach dem Workout habe ich mir mit einem guten Fisch eine wertvolle Proteinquelle zugeführt. Das hat mein Körper sehr gerne für eine schnellere Regeneration.

Tag 2: HEBE x 2

Auch dieses Workout geht extrem auf die Beine – oder bilde ich mir das nur ein weil die Beine von gestern noch beleidigt sind? Es besteht auf jeden Fall aus einigen Jumps, Squats, Sprawls und Pushups (Liegestützen). Da der Coach der Meinung war einmal ist nicht genug durfte ich Hebe gleich zwei Mal machen. Toll oder? Ich sag nur, der Coach ist ein harter Hund und ich war absolut erledigt nach dem Workout. Die Beine waren bei der zweiten Übung schon so schwer, dass das ganze ohne Pausen nicht mehr machbar war. Aber egal, durchbeißen und dann Stolz sein. Ich habe dafür 16 Minuten 17 Sekunde gebraucht und danach einige Minuten die ich am Boden gelegen bin um wieder den Kreislauf in Griff zu bekommen. 🙂

Tag 3: ADONIS

Dieses Workout hatte es echt in sich. Vor allem wenn die Beine schon von den zwei Tagen davor lädiert sind. 40 Burpees, 40 Split Lunges und 40 Crunches gefolgt von jeweils, 30, dann jeweils 20 und dann jeweils 10 sind nicht zu unterschätzen. Ich musste bei den Burpees und Split Lunges immer wieder ein paar Pausen einlegen. Die Beine konnten einfach nicht mehr. Nach der 30er Runde war ich eigentlich schon fertig gefahren, aber ich habe durchgebissen und am Ende bin ich mächtig erledigt aber Stolz gewesen. Ich konnte Adonis in 15 Minuten und 8 Sekunden absolvieren.

Tag 4: CHARON

(C) Evgenia Rieger Photography

 

Charon war für die Wochenmitte anscheinend als Übergang von Beinmuskulaturzerstörung zu Oberkörpermuskeltraining gedacht. Ein hochintensives Workout mit Burpees, High Knees, Pushups und Split Lunges nur unterbrochen mit Pausen von 30 Sekunden um kurz verschnaufen zu können. Nach dem Training gestern Abend war Charon jetzt am Vormittag extrem anstrengend. Mein Körper ist es nicht gewohnt am Vormittag zu trainieren, daher noch zusätzlich diese Schwierigkeit, ihn dafür in Schuss zu bekommen. Dafür war die Zeit von 11 Minuten und 4 Sekunden ziemlich gut. Ich freue mich jetzt allerdings schon sehr auf das Mittagessen, bis dahin vergehen aber jetzt noch 3,5 Stunden. 🙂 Da ich morgen aber erst am Abend trainieren werde habe ich wenigstens eine längere Erholungsphase.

Tag 5: THALASSA 

Nachdem ich mich 34 Stunden erholen konnte von Charon kam heute Thalassa daher. Mit 300 Jumping Jacks (Hampelmänner) sowie 120 Burpees, 150 Crunches und 75 HH Leg Livers, geht dieses Workout auf die Ausdauerkraft und vor allem auf die Bauchmuskeln. Trotz der 34 Stunden Erholungszeit hat sich dieses Workout als richtig anstrengend herausgestellt. Ich war ziemlich am Limit konnte es aber in 22 Minuten und 50 Sekunden absolvieren, was ich richtig gut fand. jetzt ist dann noch das Fußballspiel Österreich gegen Schweden im Fernsehen, da werde ich meine Beine jetzt hochlegen und mit meiner Frau entspannen.

Tag 6: KERBEROS

Gleich nachdem ich von der Arbeit nach Hause gekommen bin habe ich mich auf Kerberos gestürzt. Diese Workout beginnt recht nett mit 60s Plank, 10 Plank Switches und 10 Squats (Kniebeugen). Doch in der zweiten Runde verdoppelt es sich und in der 3. Runde verdreifacht es sich auf 180s Plank, 30 Plank Switches und 30 Squats. Nachdem schon 5 harte Workouts in meinem Körper stecken, musste ich bei den 180s Plank zweimal eine kurze Pause einlegen. 🙁 Es ging einfach nicht mehr. Daher gab es diesmal keinen Stern für das Workout, so ehrlich muss ich sein. Ich freue mich dennoch so gut und diszipliniert durchgehalten zu haben in der Hellweek. Jetzt kommt noch ein Workout und die Hellweek ist geschafft. Yeah, ein Ende ist in Sicht.

Tag 7:  2x METIS

Es ist geschafft. Nachdem ich am letzten Tag der Hellweek 2x Metis in 13 Minuten 28 Sekunden abgeschlossen hatte bin ich nun überglücklich, aber total fertig. Deshalb kommt der Eintrag von dem Training auch einen Tag zu spät. Ich habe es nicht zum Computer geschafft. Mein Körper wollte Erholung und Ruhe und vor allem viel gutes Essen. Die nächste Woche schaue ich dann vor allem auf eine gute Erholungszeit, es kommen auch vom Coach dann „leichtere“ Trainings um optimal nach der Hellweek aufzubauen. aber wie schon geschrieben, derzeit einfach nur Happy und gut Drauf, dass das Abenteuer Hellweek wieder einmal geschafft wurde.