2010 während ich meine Doktorarbeit (in den Technischen Wissenschaften) geschrieben habe, war ich der typische Fitnessstudio Fan. Drei Mal in der Woche war ich im Studio und ebenfalls zirka drei Mal in der Woche lief ich meine Joggingrunde an der Donau entlang. Mit den Kindern hat sich dies nun verändert und ich trainiere jetzt gerne daheim, entweder Körpereigengewicht mit Freeletics oder auf dem Laufband. Warum? Das versuche ich hier in diesem Eintrag zu schreiben.

 

  1. Ich trainiere aktuell gerne am Abend. Das heißt – eigentlich um die Zeit die jetzt ist während ich die Zeilen hier tippe – wenn die lieben Kinder ins Bett gegangen sind. Weiters bedeutet das, dass ich nicht wirklich von zu Hause weg kann. Sollte etwas sein dann benötigen mich meine Kids. Daher bleibt mir auch nichts anderes übrig als daheim zu trainieren. Umso besser dass das Training daheim mir gut gefällt
  2. Ich erspare mir den langen Weg ins Fitnessstudio. Das nächste Fitnesscenter ist mit dem Auto zirka 10-20 Minuten entfern, je nach Verkehrslage. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kann man diese Zeit gerne mal zwei rechnen. Dies ist Zeit verbringe ich lieber mit meiner Frau oder mit entspannen oder bloggen. Immerhin handelt es sich hierbei um gute 40 Minuten.
  3. Ich kann in meiner eigenen Dusche duschen, so heiß und lange ich will. Ich mag meine Dusche. Weiters riecht es daheim auch nicht nach dem typischen Fitnesscenter Schweißgeruch, höchstens nach dem von mir.
  4. Ich kann so trainieren wie ich will ohne das mir jemand komisch zu sieht. Ich kann mich voll und ganz auf mich konzentrieren und meine Übungen. So blöd es klingt, aber es kommt doch vor das man im Fitnesstudio auch darauf achtet nicht zu doof auszusehen. Das ist daheim in meinen 4 Wänden komplett egal.
  5. Ich kann mit Musik oder Fernseher ohne Kopfhörer trainieren. Ich mag Kopfhörer beim Sport einfach nicht, das ist vielleicht eine kleine Macke von mir, aber beim Sport kommen mir keine Kopfhörer ins Ohr.
  6. Die Geldersparnis. Die Mitgliedschaft in einem Fitnesscenter meiner Wahl würde mich deutlich über 60 Euro im Monat kosten, ohne Getränke usw. Daheim kostet mich das ganze derzeit inkl. Freeleticsapp und meinen Getränken so um die 20 Euro im Monat. Die Gelddifferenz von im Jahr doch ein paar hundert Euro spare ich lieber oder verwende es für ein paar schöne Restaurantbesuche mit meiner Frau.
  7. Ich kann gut mit der Freeleticsapp trainieren und brauche nicht unbedingt einen Trainer oder Zuseher die mich anspornen. Ich kann gut alleine sein, denn ich mag mich. 🙂 Für Personen die dies nicht können ist das Fitnesscenter trotz höheren Ausgaben sicher eine gute Wahl, denn jeder Euro der in körperliche Fitness und Gesundheit investiert ist, ist gut investiert.
  8. Alle Dinge die ich zum Training benötige ist mein Körper, eine Klimmzugstange, eine Trainingsmatte und einen Pfosten. Das alles haben wir in unserem Trainingsraum mittlerweile zur Verfügung.
  9. Meine Frau trainiert auch gerne am Abend und macht auch gerne HIIT-Training, dass das sich perfekt ergänzt und mich zusätzlich motiviert brauche ich hier wohl nicht erwähnen. 🙂

Soweit meine Gedanken zu dem Thema.

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