Mein Jahr mit Freeletics – und ich bin immer noch dabei

Ich habe Mitte Mai 2017 gemerkt „Hey Mann, fast kein Sport und immer Abends wenn die Kinder im Bett sind anstatt sich zu bewegen wieder vor dem Computer sitzen und Bilder bearbeiten, so geht das nicht weiter!“ Es muss sich etwas verändern. Laufen gehen, so wie früher, für mindestens 1 Stunde, einmal in der Woche sogar für 2-3 Stunden, dass das nicht möglich ist war mir sofort klar. Also entweder aufs Laufband oder etwas gänzlich anderes machen. Was ich immer schon machen wollte war Fitness, also einen fitten Körper aufbauen; keine Muskelberge, aber doch soviel das man gut aussieht und vor allem, das man sich fit fühlt in allen Lebenslagen. Ich will ja nicht als halb kaputter Mann mit 50 dastehen. Denn eines habe ich aus meinen vielen Fitnessbüchern, die ich immer schon verschlungen habe, herausgelesen. Alles was man sich mit einer gesunden Dosis Sport zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr erarbeitet, macht das Leben länger gesund möglich im späteren (hohen) Alter. Man erarbeitet sich sozusagen durch Schweiß und Fleiß, mit gesundem Ausmaß an Sport, gesunde Lebensqualität im Alter. Das ist also auch eines meiner Ziele. Das man seine Enkelkindern noch hundert Mal den Schlittenberg hinaufziehen kann und dann mit ihnen hinuntersausen. 🙂

Grundlagen zur Freeletics App

Da erschien mir als ideale Lösung das Cardio und Kraft Programm von der Fitnessapp Freeletics. Mittels virtuellem Coach, den man für Jahres- oder Monatsabo kaufen kann, trainiert man dabei hauptsächlich mit Körpereigengewicht. Man braucht für das grundlegende Training nur eine Trainingsmatte um die Götterworkouts und Sprints absolvieren zu können. Nach ein paar Youtubevideos wo gezeigt wurde wie geil man nach 15 Wochen Training aussieht habe ich am 18. Mai 2017 mit Schwerpunkt Cardio und Kraft gestartet. Ich habe jede Woche 4 Trainingstage absolviert. Dies kann man für jede Woche in den Coacheinstellungen eingeben. Nach jedem Training sagt man über simple Eingaben ob das Training zu leicht, perfekt oder zu schwer für einen war.  Auch ob man die Übungen richtig absolviert hat, von der Technik her, muss man eingeben. Auf Grund dieser Rückmeldungen erstellt der Coach dann die nächste Trainingswoche. Hier empfehle ich total ehrlich zu sein, und auch bei der Ausführung nicht auf die Zeit sondern auf die Technik zu schauen. Dann geht nämlich am Meisten weiter und man wird automatisch viel schneller beim nächsten Mal.

Wie schwer ist es?

Kurz gesagt, sehr. Die ersten zwei Wochen lernt der Coach dich kennen, die sind also noch recht nett. Es gibt Grundübungen (Burpees, Squats, PushUps usw.) und einfache Götterworkouts sind zu bestehen. Nach der zweiten Woche legt dann der Coach so langsam los und brachte mich mehr als zum Schwitzen. Ja, nach kurzer Zeit dann sogar an meine damaligen Grenzen. Muskelkater war ein Dauergast in meinem Körper, aber mittlerweile kommt er nur mehr selten vorbei. 🙂 Wichtig ist vor allem nicht aufzugeben, sondern jedes Workout egal wie lange es dauert durchzuziehen. Ich habe kein Workout, welches ich begonnen hatte nicht beendet. Ich musste einige Male extra Pausen einlegen oder auf die leichtere Version einer Übung (z.B.: PushUps auf den Knien) wechseln, aber ich habe es durchgezogen. Nach einiger Zeit gehört Freeleics zum Alltag dazu, dann ist es nicht mehr schwer, sondern macht richtig Spaß.

Ich konnte nicht immer alle Trainings in einer Woche machen

Sollte man mal ein Training nicht machen können, so kann man auch einfach wenn die Woche um ist, auf „Woche beenden“ klicken und eine neue Trainingswoche beginnen. Man muss allerdings nicht die Trainingswoche innerhalb von 7 Tagen beenden, das ist dem Coach egal. Ich empfehle es aber, da man so im Rythmus bleibt und der virtuelle Coach berücksichtigt dies in seinem Plan für die nächste Woche. Mein Ziel war es, dass das Ganze Spaß machen muss und wenn ich dann den Druck habe in stressigen Wochen auch noch 4 Trainings unterbringen zu müssen, dann macht das keinen Spaß mehr. Dennoch habe ich bis auf zwei Mal immer die mir vorgenommene Trainingsanzahl in einer Woche absolviert. Meine Trainingstage sind Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Was hat 1 Jahr Freeletics gebracht?

Oh mein G… das alles hier jetzt aufzuzählen wäre zu viel. Es hat mich einerseits kräftiger gemacht, aber ich arbeite deutlich effizienter, bin konzentrierter, habe mehr Kraft für die Zeit mit meiner Familie, mehr Spaß mit meiner Frau und bin viel ausgeglichener als in früheren Zeiten. Investition dafür ca. 4 x 50 Minuten in der Woche plus die Kosten für den Coach und ich habe dafür ein vielfaches zurückbekommen. Mein Empfinden. Mittlerweile habe ich die Klimmzüge freigeschalten – von Klimmzügen konnte ich vorher nur Träumen – und auch in eine stabile Klimmzugstande investiert. Die Kosten finde ich dennoch gering, im Gegensatz zu einem Fitnesscenter.  Das was euch aber sicher am meisten interessiert ist, wie sehr hat sich der Körper verändert, also bitte hier ein Bild nach ca. 1 Jahr Freeletics:

Mai 2017 vs. Mai 2018 (Freeletics training)

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